| 7. und 8. Mai 2010
"Vorzeigenarr Alfred Heizmann"Mundartdichter und Schelm vom See |
Alfred Heizmann
Den Reigen der schwäbisch allemannischen Kaberettabende eröffnet der Vorzeigenarr
Alfred Heizmann von der Reichenau am 7. und 8. Mai 2010 in der neuen Kulturfabrik Furtwangen in der Bismarckstraße.
Er ist der Vorzeigenarr, Mundartdichter und Schelm vom See schlechthin. Fernseherprobt, aber live doch unschlagbar, sorgt er beim Publikum für zwergfellerschütternde Lachsalven und lässt Tränen purzeln.
Als "Buer vum Land" und somit als "Rückgrat der Nation" plaudert er über Gockelschicksale, Hennen-Lebenswege, "Kühe, die zu Wildsäuen werden" und Landfrauen-Outfits. Eingebettet ins das Lied vom "Schneckehüsli" verrät er, dass der "Schneck" der Schnellste im Rathaus sei. Deftig zieht er über Ökos und "magere Geißen" her, erinnerte daran, dass "die Sau von heute das Schnitzel von morgen" ist und knüpft mit dem Vergleich von Golfplatz und Weiden an zeitgeistliche Gegebenheiten an: "Hier wie dort gehen Ochs und Kuh spazieren.“
Wie alle Badener denkt er, bevor er schweigt. Und so ist ihm das "Badnerlied" in jeder Lebenslage ein tiefer Trost. Die Schwaben im allgemeinen und die Schwäbinnen im besonderen sofern im Saal vorhanden, bekommen natürlich auch ihr Fett ab. "Wenn's kalt ischt zu St.Severin, sieht man die Schwoben heimwärts ziehn. Wenn aber Frost und Raureif fehlen, dann bleiben die bis Allerseelen!" gehört da noch zu den freundlicheren Seitenhieben.